Der Vorstand plant für 2026 – Ihre Meinung zählt!

Virtuelle Regionaltreffen per Video – Ihre Meinung ist gefragt in unserer Umfrage bis 15. November.

Ein Beitrag von Thomas Wunschel, Geschäftsführer des Club Daguerre e.V.

In Zeiten, in denen sich immer mehr Clubaktivitäten in den digitalen Raum verlagern, spüre ich persönlich ein wachsendes Bedürfnis nach echter Begegnung. Nach Gesprächen, bei denen man sich in die Augen sieht, gemeinsam lacht, fachsimpelt oder einfach still eine seltene Kamera bestaunt. Diese menschliche Seite des Clublebens liegt mir besonders am Herzen – und genau sie soll auch in der Planung für 2026 wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.

Der Vorstand arbeitet derzeit mit viel Schwung an neuen Ideen für das kommende Jahr. Nach den erfolgreichen Workshops und Veranstaltungen der letzten beiden Jahre möchten wir das Angebot weiter ausbauen: mehr thematische Vertiefungen, mehr Austausch, mehr Gelegenheit, voneinander zu lernen. Zugleich wollen wir aber niemanden ausschließen – deshalb denken wir über virtuelle Regionaltreffen per Videoanruf nach, um auch Mitgliedern ohne lokale Gruppe oder mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme zu ermöglichen.

Virtuelle Regionaltreffen – Sammeln verbindet, auch auf Distanz

Viele unserer Mitglieder wohnen weit verstreut, manche sind nicht mehr so mobil wie früher. Gleichzeitig möchten wir den persönlichen Austausch stärken und das Netzwerk innerhalb des Clubs lebendig halten.

Unsere Idee: Virtuelle Regionaltreffen per Google Meet oder Zoom – ganz einfach vom Smartphone, Tablet oder Computer aus, WLAN genügt. Die technische Hürde ist bewusst niedrig gehalten: keine Software-Installation nötig, ein Klick auf einen Link genügt.

Was wäre möglich?

  • Thematische Gesprächsrunden: Spezialisierte Diskussionen über bestimmte Kameratypen, Hersteller oder Epochen
  • Objektbetrachtungen per Webcam: Mitglieder zeigen ihre neuesten Erwerbungen oder besondere Stücke aus ihrer Sammlung
  • Fachliche Kurzvorträge: 20-30 Minuten Input zu einem Thema, danach offene Diskussion
  • Informelle Stammtische: Einfach nur Plaudern mit Gleichgesinnten bei Kaffee oder Tee
  • Regionale oder thematische Gruppen: Nord-, Süd-, Ost-, West-Treffen oder nach Sammelgebieten

Der entscheidende Unterschied zu reinen Informationsangeboten: Virtuelle Treffen leben von Ihrer aktiven Teilnahme – es geht um Dialog, nicht um Frontalvortrag. Sie können Ihre Kamera in die Webcam halten, Fragen stellen, Geschichten erzählen, Kontakte knüpfen.

Die Grenzen sind uns bewusst: Ein virtuelles Treffen kann niemals das Erlebnis ersetzen, eine Kamera wirklich in die Hand zu nehmen, das Gewicht zu spüren, den Auslöser zu betätigen, das Klicken des Verschlusses zu hören. Aber es kann Brücken bauen – zwischen den Regionen, zwischen den physischen Treffen, zwischen Mitgliedern, die sich sonst nie begegnen würden.

Zur Umfrage

Die Umfrage läuft bis zum 15. November 2025 und dauert nur wenige Minuten.